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DKIM, SPF, MX, DMARC – Schlüsselbegriffe für eine erfolgreiche E-Mail-Zustellung verstehen

Von 23. Februar 2024März 6th, 2024No Comments7 min Lesezeit
  1. Absenderdomain: Deine Absenderdomain (z.B., ‘info@dialog.beispiel.de‘) ist der Schlüssel zur DKIM-Signatur, die die Authentizität deiner Absenderadresse gewährleistet.
  2. DKIM (DomainKeys Identified Mail): DKIM überprüft die Authentizität deiner E-Mail-Absenderadresse durch eine fälschungssichere Signatur im E-Mail-Header.
  3. SPF (Sender Policy Framework): SPF stellt sicher, dass deine Versender-IP berechtigt ist, die E-Mail zu versenden, und verhindert den Versand über nicht autorisierte Server.
  4. MX (Mail Exchange): Der MX-Eintrag gibt den Domainnamen des Mailservers an und bestimmt die Priorität der Verwendung.
  5. DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting, and Conformanc): DMARC gibt klare Anweisungen, wie mit einem Newsletter umzugehen ist, der nicht als authentisch bestätigt werden kann.

Warum ist DKIM so wichtig?

Die Bedeutung von DKIM liegt in den folgenden entscheidenden Vorteilen:

1. Authentizität und Reputation: Durch DKIM signierte Newsletter werden vom Postfachanbieter als unverfälscht erkannt, was deine Reputation als seriöser Versender stärkt. Dies trägt dazu bei, dass deine E-Mails als vertrauenswürdig eingestuft werden.

2. Vermeidung von SPAM-Klassifizierung: Die DKIM-Signatur verhindert, dass deine Nachrichten fälschlicherweise als Phishing oder Mail-Spoofing eingestuft werden. Dadurch bleiben deine Öffnungsraten stabil, da deine E-Mails nicht im SPAM-Ordner landen.

3. Erfüllung von SPAM-Prüfkriterien: Prominente E-Mail-Dienste wie GMail oder GMX setzen eine passende DKIM-Signatur voraus. Die individuelle DKIM-Signatur für deine Absenderadresse ist entscheidend, um diese Anforderungen zu erfüllen.

Die Zustellung von Newslettern begünstigen

Eine wichtige Sache, die uns betrifft, ist die DMARC-Richtlinie deiner Domain. Damit gibst du dem Posteingangsserver klare Anweisungen, wie er mit einem Newsletter umgehen soll, der nicht als authentisch bestätigt werden kann. Neben den notwendigen SPF- und DKIM-Einträgen ist es daher wichtig, dass auch für deine Domain eine korrekte DMARC-Richtlinie gesetzt ist. Fehlt die, könnten deine Newsletter in Zukunft ernsthafte Probleme bei der Zustellung haben, da sie automatisch abgewiesen werden könnten.

Du hast dabei verschiedene Optionen:

  • none: Wenn ein Newsletter als verdächtig eingestuft wird, passiert erstmal nichts.
  • quarantine: Verdächtige Newsletter landen im Spam-Ordner des Empfängers.
  • reject: Verdächtige Newsletter werden direkt abgelehnt, und der Empfänger bekommt sie nicht zugestellt.

Es ist schlau, das volle Potenzial des DMARC-Schutzes auszuschöpfen, indem du perspektivisch auch komplexere DMARC-Richtlinien einrichtest. Hier sind einige Einstellungen, die dabei helfen können:

  • adkim/aspf (DKIM alignment/SPF alignment): Das sorgt für Genauigkeit bei der Prüfung von DKIM-/SPF-Einträgen.
  • sp (subdomain policy): Hier legst du fest, wie sich Subdomains verhalten sollen.
  • fo (failure reporting): Das ermöglicht Berichte über fehlgeschlagene DKIM- und/oder SPF-Prüfungen.
  • ruf/rua/rf/ri: Damit definierst du das Format, Intervall und den Empfänger für Berichte.
  • pct (percentage): Das bestimmt den Prozentsatz an insgesamt eingehenden Newslettern, die die DMARC-Prüfung durchlaufen sollen.

Es ist wichtig zu wissen, dass DMARC dazu dient, deine Empfänger zu schützen. Um sicherzustellen, dass keine legitimen Newsletter aus Versehen abgewiesen werden, empfehle ich, erstmal mit “none” oder “quarantine” anzufangen und dann das Öffnungsverhalten über einen längeren Zeitraum zu beobachten, bevor du zu “reject” übergehst.

Die richtige Konfiguration dieser Einstellungen hilft enorm dabei, die Zustellung deiner Newsletter zu verbessern und sicherzustellen, dass sie erfolgreich bei den Empfängern ankommen.

Risiken von DMARC-Richtlinien

Während wir bei “none” und “quarantine” die endgültige Prüfung verdächtiger Newsletter den Empfängern überlassen, verhinderst du dieses Verhalten mit “reject” als Absender direkt von Anfang an. Mit der “reject”-Variante schützt du also theoretisch deine Empfänger vor gefälschten Newslettern in deinem Namen.

In der Praxis gibt es jedoch einige Fälle, die dazu führen können, dass auch legitime Newsletter die DMARC-Prüfung nicht bestehen, insbesondere bei automatisch weitergeleiteten E-Mails.

Fazit und Handlungsempfehlung

Um die bestmögliche Zustellrate deiner E-Mails zu gewährleisten, ist es entscheidend, dass alle Absenderdomains einen gültigen DKIM-Eintrag besitzen. Als Mitglied der Certified Senders Alliance (CSA) besteht die Verpflichtung, ausschließlich DKIM-signierte Newsletter zu versenden.

Insgesamt ist eine sorgfältige Konfiguration von DKIM, SPF, MX und DMARC entscheidend, um sicherzustellen, dass deine E-Mails nicht nur ankommen, sondern auch als vertrauenswürdig wahrgenommen werden. Teste verschiedene DMARC-Richtlinien, beobachte die Ergebnisse und optimiere kontinuierlich, um das Beste aus deinem E-Mail-Marketing herauszuholen.

Warum ist SPF wichtig?

SPF stellt sicher, dass nur legitimierte Mailserver deine E-Mails versenden dürfen. Dies verhindert den Versand über nicht autorisierte Server und trägt zur Sicherheit deiner Kommunikation bei.

Wozu dient der MX-Eintrag?

Der MX-Eintrag gibt an, welcher Mailserver für deine Absenderdomain zuständig ist und welche Priorität er hat. Dies hilft beim reibungslosen Versand deiner E-Mails.

Wie überprüfe ich, ob DKIM und SPF korrekt eingerichtet sind?

Es gibt Online-Tools, die die Gültigkeit von DKIM und SPF prüfen können. Du kannst solche Tools verwenden, indem du deine Absenderdomain eingibst. Überprüfe auch regelmäßig die Protokolle deines E-Mail-Service-Providers, um eventuelle Probleme zu erkennen.

Sollte ich SPF und DKIM implementieren, wenn ich schon DMARC verwende?

Ja, auf jeden Fall. Ich empfehle dringend, sowohl SPF (Sender Policy Framework) als auch DKIM (DomainKeys Identified Mail) zu nutzen, selbst wenn du bereits DMARC eingerichtet hast. Diese Authentifizierungsmethoden sind darauf ausgelegt, gemeinsam zu arbeiten und bilden zusammen ein starkes Rahmenwerk für die Sicherheit und Authentizität deiner E-Mails.

Warum ist die Nutzung von SPF und DKIM neben DMARC wichtig?

SPF und DKIM ergänzen DMARC, indem sie zusätzliche Sicherheitsebenen für die E-Mail-Authentifizierung bieten. Wenn du alle drei Methoden gleichzeitig anwendest, stärkst du erheblich die Abwehr gegen Phishing und Spoofing und erhöhst das Vertrauen in deine E-Mails.

Kann DMARC allein ausreichen, um die E-Mail-Sicherheit zu gewährleisten?

Obwohl DMARC eine wichtige Rolle bei der Sicherung deiner E-Mails spielt, wird die Kombination mit SPF und DKIM dringend empfohlen, um eine umfassende und effektive E-Mail-Authentifizierung sicherzustellen. Jede Methode trägt spezifische Sicherheitsaspekte bei und bildet gemeinsam eine robuste Verteidigungslinie.

Beeinträchtigt die parallele Verwendung von SPF und DKIM mit DMARC die E-Mail-Zustellbarkeit?

Nein, im Gegenteil. Wenn du SPF und DKIM gleichzeitig mit DMARC anwendest, verbessert das die Zustellbarkeit, da klare und konsistente Informationen über die Authentizität deiner E-Mails an die Posteingangsserver geliefert werden. Das hilft dabei, Spamfilter zu umgehen und die Zustellraten zu optimieren.

Gibt es zusätzliche Vorteile bei der Nutzung aller drei Authentifizierungsmethoden?

Ja, die Nutzung von SPF, DKIM und DMARC bietet nicht nur eine höhere Sicherheitsebene gegenüber Phishing, Spoofing und Spam, sondern stärkt auch deine E-Mail-Reputation. Das ist entscheidend für eine zuverlässige Zustellung und das Vertrauen deiner Empfänger.

Durch die Integration von SPF und DKIM mit DMARC schaffst du ein umfassendes Sicherheitsnetzwerk für deine E-Mail-Kommunikation.

Katarina

Author Katarina

Seit über fünfzehn Jahren bereichert Katarina das Matoma-Team mit ihrer umfassenden Expertise. Im Jahr 2023 wurde sie zur Prokuristin ernannt und konzentriert sich als führende Expertin auf dem Gebiet der Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen. Ihr besonderes Augenmerk liegt auf der Generierung und Qualifizierung von Leads. Katarina ist eine treibende Kraft hinter innovativen digitalen Lösungen, die das Unternehmen vorantreiben.

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